Die Kriegstreiber des türkischen Regimes haben heute, am 09.10. mit ihrem großangelegten Angriff auf Syrien begonnen. Weltweit gibt es Protestaktionen gegen die Mörder in Frack und Uniform und ihre direkten und indirekten Unterstützer, insbesondere in den Nato-Staaten.

In Stuttgart fanden bereits mehrere Demonstrationen und Kundgebungen statt, weitere werden folgen. Achtet auf Ankündigungen!

Liveticker von ANF-News

Mondays for Jobs

Seit 3 Monaten kämpfen die Kolleginnen und Kollegen von WMF (Württembergische Metallwarenfabrik) in Geislingen an der Steige (Schwäbische Alb) gegen den Abbau von weltweit 400 Arbeitsplätzen, davon 250 Arbeitsplätze in Geislingen sowie gegen die Schließung der Kochgeschirrfertigung in Geislingen. Jeden Montag nutzen sie ihre Mittagspause und gehen 5 vor 12 zu ihrer Demo rund um’s Werkgelände. „Mondays for Jobs“ – so steht es auf ihren gelben Westen, die sie bei ihrem Marsch tragen. Beim ersten Mal Anfang Juli waren es gerade mal 7 KollegInnen, dann 100 und jetzt demonstrieren immer zwischen 250 und 500 Kolleginnen und Kollegen – Montag für Montag seit 3 Monaten. Zur Zeit arbeiten noch 1800 Menschen im Werk. Für eine Stadt wie Geislingen mit etwas über 22.000 Einwohner ist dies eine ganze Menge. WMF ist dort der größte Arbeitgeber. Und nicht nur bei WMF soll abgebaut werden. In der Region stehen insgesamt über 2000 Arbeitsplätze in Metallbetrieben auf der Kippe. Für die Menschen in dieser ländlichen Region eine Katastrophe. Deswegen hatte die IG Metall Mitte September zu einem gemeinsamen Aktionstag aller betroffenen Betriebe aufgerufen. Über 1000 Beschäftigte kamen zur Kundgebung. Auch viele Kollegen aus nicht betroffenen Betrieben zeigten ihre Solidarität. Der Widerstand hat Dynamik bekommen, ist kreativ und nachhaltig. Die Belegschaft von WMF hat schon viele Kämpfe ausgefochten. Bereits vor 5 Jahren sollten 400 KollegInnen gekündigt werden. Mit einem hartnäckigen Kampf konnte dies abgewehrt werden. Die beeindruckende Menschenkette von 2,5 km Länge ist noch gut in Erinnerung. Wir wünschen euch auch in dieser Runde eures Kampfes einen vollen Erfolg.

Christa Hourani für die UZ

 

 

 

Solidaritätserklärung des Zukunftsforums Stuttgarter Gewerkschaften und des Metallertreffs mit den Kolleginnen und Kollegen von WMF:

Wir verurteilen den vom WMF-Vorstand angekündigten Personalabbau von weltweit 400 Stellen, davon ca. 250 in Geislingen und die angekündigte Schließung der Kochgeschirr-Fertigung in Geislingen auf das Schärfste und erklären uns mit dem Kampf der Beschäftigten bei WMF gegen diese Pläne solidarisch.

Der Kapitalismus zeigt sich hier mal wieder mit seinem ganzen häßlichen Gesicht. Dem Unternehmen geht es glänzend – trotzdem fährt er diese Angriffe auf die Belegschaft. Nur um noch mehr Höchstprofite zu scheffeln.

Gerademal 5 Jahre ist es her, dass schon mal ein Personalabbau von knapp 400 KollegInnen angekündigt wurde und ihr euch hartnäckig gewehrt habt. Noch gut ist uns die beeindruckende Menschenkette mit 2,5 km Länge in Erinnerung. Eure jetzige Idee mit den wöchentlichen Protesten „Mondays for Jobs“ finden wir super und werden sie so gut wir können unterstützen. Dass dies bei den Kolleginnen und Kollegen gut ankommt, zeigen ja die steigenden Teilnehmerzahlen.

Euren Kampf um den Erhalt der Kochgeschirr-Fertigung und gegen die Entlassungen unterstützen wir, wünschen euch viel Erfolg und erklären uns mit euch und eurem Kampf solidarisch.

Zukunftsforum und Metallertreff Stuttgart 4. September 2019

 

WMF-KollegInnen und UnterstützerInnen am 7. Oktober auf ihrem Mittagspausenmarsch „Mondays for Job“

 

Das türkische Militär ist dabei seine Drohungen wahr zu machen und erneut syrische Gebiete anzugreifen. Es geht dabei um die Teile der Region, in denen bisher Menschen unterschiedlicher Glaubensrichtung, ethnischer Abstammung und Kultur weitgehend friedlich zusammen leben konnten. Insbesondere die kurdischen Verteidigungskräfte der YPG und YPJ haben dort zusammen mit den Demokratischen Kräften Syriens (QSD) über Jahre und mit großen Verlusten, letztlich aber erfolgreich die islamistischen Terrorbanden, hauptsächlich den IS, bekämpft und die Entwicklung demokratischer Strukturen der Selbstverwaltung ermöglicht.

Das türkische Regime plant offenbar nun in dieser Region, wie bereits in Afrin, vor allem mit der Türkei verbündete fundamentalistische Milizen und deren Angehörigen anzusiedeln und die dort lebende Bevölkerung zu vertreiben. Die behauptete generelle Ermöglichung einer Rückkehr syrischer Flüchtlinge ist hingegen nur ein Vorwand. Dieser Rückkehr stehen die politischen Kräfte rund um die QSD, sowie die lokalen Militärräte, die die Region bisher kontrollieren, keineswegs im Wege. Es geht der Türkei auch nicht um die "Bekämpfung von Terroristen". Zum einen da die kurdischen Selbstverteidigungskräfte lediglich die Gebiete gegen fundamentalistische Terror-Banden und die türkischen Besatzung verteidigen. Zum anderen, da die YPG/YPJ und die QSD zur Deeskalation die Kontrolle über einen mehrere Kilometer breiten Sicherheitsstreifen an der türkischen Grenze bereits an lokale Militärräte der dortigen Bevölkerung übergeben haben.

Wir rufen dazu auf sich an den Protesten gegen den Krieg des AKP-Regimes und seine Unterstützung durch die NATO-Staaten zu beteiligen!

Erklärung der Autonomieverwaltung von Nord- und Ostsyrien

Schluss mit der US-Blockade gegen Kuba

Nach der erneuten Verschärfung der US-Blockade gegen Kuba findet am 6. und 7. November 2019 vor der UN-Generalversammlung die Debatte und die Abstimmung zur Verurteilung der Blockade statt.
Das Netzwerk Cuba, Cuba Sí, der Verlag 8. Mai, die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba und weitere Solidaritätsgruppen rufen zur aktiven Unterstützung Kubas gegen die Blockade auf.
Flyer, Postkarten an das Bundeskanzleramt und Faltblätter können in der Geschäftsstellen der Freundschaftsgesellschaft (s.u.) und des Netzwerks Cuba angefordert werden.

 

Weitere Materialien, Veranstaltungen und Aktionen sowie Pressemitteilungen:
www.fgbrdkuba.de/infos/unblock-cuba.php

 

Unblock Cuba - Plakataktion:
In zahlreichen Städten in Deutschland, Österreich und der Schweiz sollen Plakate gehängt werden und Infoveranstaltungen stattfinden.
Mehr dazu unter:  www.rosa-luxemburg-konferenz.de/de/unblockcuba

 

Zur Finanzierung der Plakataktion wird um Spenden auf folgendes Konto gebeten:
Verlag 8. Mai, Postbank Berlin
Verwendungszweck: Unblock Cuba
IBAN: DE50 1001 0010 0695 6821 00, BIC: PNBKDEFF

 

Artikel dazu in der Jungen Welt