Kulturveranstaltung: 100. Jahrestag der Novemberrevolution

Die Novemberrevolution 1918/19 war die erste antiimperialistische Volksrevolution in Deutschland unter Führung der Arbeiterklasse. Ihr bedeutsamstes Ergebnis war die Gründung der KPD. Die junge Partei hatte jedoch nicht die Kraft und Reife, die Angriffe der Reaktion abzuwehren. Am 15. Januar 1919 wurden ihre Führer Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg ermordet. Von Januar bis Anfang Mai 1919 kam es in verschiedenen Teilen Deutschlands zu erbitterten Klassenauseinandersetzungen. Die Novemberrevolution führte zum Sturz der Monarchie, zur Beendigung des ersten imperialistischen Weltkriegs und zur Erringung sozialer und demokratischer Rechte (Frauenwahlrecht, Achtstundentag). Alle Bestrebungen, sie in eine sozialistische Revolution hinüberzuleiten und die Macht des Imperialismus und Militarismus zu brechen, scheiterten jedoch durch den Verrat der Führung der Sozialdemokratie – der Ebert, Noske und Scheidemann.

Aus Anlass des 100. Jahrestages der Novemberrevolution lädt die DKP Stuttgart zu einer Kulturveranstaltung ein.

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